PRESSEINFO


ro@luftkur.ort

Kunstverein Rosenheim stellt im Kurhaus Garmisch aus
16.9.-28.10.2001

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9-18.30 Uhr, Sa, So 10-18.30 Uhr

Teilnehmende Künstler

Wandarbeiten: Lisa Endriss, Charlotte Dietrich, Heidemarie Hauser, Gabriele Klages, Elisabeth Mehrl, Anton Petz, Reinhold Pichler, Peter Pohl, Gerhard Prokop, Walter Raum, Fried Stammberger, Peter Tomschiczek, Peter Weigel, Masanne Westerman

Bildhauerei: Ute Lechner / Hans Thurner, Alfred Regnat, Inge Regnat-Ulner, Johann Stellner, Franz-Ferdinand Woerle. Kuratorin: Iris Trübswetter

Garmisch-Partenkirchen regt als Kur- und Urlaubsort alle, die nicht dort wohnen, an, über den Urlaub und das Reisen nachzudenken. Folgerichtig drängen sich nicht nur Gedanken auf über freundliche Hoteliers und blühende Bergwiesen, sondern auch über das Fremde, über das Bedrohliche, über das Andersartige, nicht nur im Bereich der Begegnung mit dem Menschen sondern auch mit der Natur.

Die Ausstellung mit 20 Rosenheimer Künstlern, die vom Künstlerbund Garmisch – Partenkirchen eingeladen und von der Ausstellungskuratorin Iris Trübswetter ausgewählt wurden, befasst sich im weitesten Sinne mit dem Thema Reisen und Fremdheit. Während Reinhold Pichler Garmisch-Partenkirchen aus seiner Geschichte zwischen Römern und Germanen thematisiert, packt Gabriele Klages schon mal die Krawatten in den Koffer und Ute Lechner und Hans Thurner stellen die Reisewagen bereit.

Lisa Endriss, Gerhard Prokop, Peter Tomschiczek und Masanne Westermann interpretieren  in Israel-, Amazonas- und Afrika-Serien ihre Sicht des Fremden. Fremde Schriftzeichen überhöht Inge Regnat-Ulner, während Charlotte Dietrich, Anton Petz, Walter Raum, Johann Stellner den Menschen selbst in seiner Fremdheit erkunden. Peter Pohl ist den Käfern auf der Spur und Fried Stammbergers Landschaften weisen weit über touristische Attraktionen hinaus. Peter Weigel sucht in seinen großformatigen Bildern Spuren von Mensch und Natur, die zwischen Irritation und Schönheit schwanken

Die Fremde bedeutet immer auch Rückzug, Zurückgeworfensein auf sich und das Wesentliche, und so können konkrete Arbeiten von Elisabeth Mehrl, Alfred Regnat und Franz Ferdinand Woerle in ihrer Klarheit die Auseinandersetzung mit dem Bedrohlichen verweigern.

Während die Mehrzahl der Arbeiten traditionellen Techniken der Malerei und Bildhauerei verbunden sind, sind doch auch mehrere computerbearbeitete Werke, Readymade Installationen und ungewöhnliche malerische Techniken vertreten.

Einzelkataloge und der Katalog der Jahresausstellung 2001 des Kunstvereins Rosenheim liegen auf, in dem alle Künstler mit Bild und Kurzvita vertreten sind.

Die beigelegten Fotos können honorarfrei abgebildet werden.

1. Ute Lechner, Hans Thurner, Eichtag, 2000, Eisenguß
2. Rosenheimer Künstler, Juli 2000

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Ihrem Medium ankündigen und besprechen könnten. für ein Belegexemplar wären wir dankbar.

Mit freundlichen Grüßen