sebastian tröger

28.03.-
17.05.2026

www.sebastiantroeger.com

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Sebastian Tröger arbeitet an der Schnittstelle von Malerei, Installation und Sound. Seine oft pastos und skizzenhaft angelegten Arbeiten verbindet er mit Texten, Objekten und räumlichen Setzungen. Ein humorvoll gebrochener Zugriff auf kunsthistorische Motive, kulturelles und politisches Erbe sowie auf Rollenbilder des Kunstbetriebs ist dabei zentral. Die Ausstellung „Die Tiere sind unruhig“ begreift die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage nicht als Ereignis, sondern als Zustand. Unruhe erscheint als permanente Hintergrundbedingung – als Sensibilität für Veränderungen, die sich eindeutiger Benennung entziehen. Die Arbeiten operieren aus einer beobachtenden Distanz. Malerei, Text, Sound und Installation fungieren dabei als gleichwertige Verfahren, die Bedeutung nicht festschreiben, sondern ihre Fragilität sichtbar machen. Die Ausstellung versteht sich als Sammlung von Indikatoren, die den Status quo nicht erklären, sondern als instabil erfahrbar werden lassen.