Peter Piek

20.06.-
02.08.2026

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Peter Piek, 1984 in Karl-Marx-Stadt respektive Chemnitz, geboren, studierte von 2002 bis 2006 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Sighard Gille.

Was zeichnet seither sein Tun als Künstler aus? Er ist Universalist im Sinne von Sigmar Polke oder Leonardo da Vinci, die auf der Suche nach dem Wesentlichen waren. In Zeichnung, Malerei, Musik, Installationen im öffentlichen wie kommerziellen Raum, in allen Formaten, in allen Medien bohrt er nicht in die Tiefe vergifteter Erde, wie die Autorin Rhabea Weihser Polkes Werk 2014 beschrieben hat. Er bewegt sich durch die Welt, sammelt und ordnet, so zum Beispiel das Unbekannte einer Reise im Album „The Time Travellig”, das 2019 im Trans-Sibieren-Express von Moskau nach Peking entstanden und 2020 erschienen ist.

Auch die seit 2022 geführte sozio-kulturelle Platform One World Painting zählt dazu. Diese versammelt weltweit ortsspezifische Arbeiten mit ephemeren Charakter,    worüber sich ein Bogen zu Piek selbst öffnen lässt, zu seiner tänzerischen Leichtigkeit, die sich in seinen Bildern, Texten und Songs niederschlagen. Sie bieten uns eines an: den Widerspruch von Sinnlichkeit und Vernunft zu überwinden, in einer Phase der Menschheit, die vor allem durch Selbstentfremdung und Zerrüttung des Individuums geprägt ist.

Und dieses Dazwischen- und Hineintreten in die Welten, der Aspekt des Sozialen, macht ihn zu einer der spannendsten Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands.

Weiterführende Informationen:

Kunst ohne Schubladen: Peter Piek, MDR Kultur, 18.4.2026,

https://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/audio-radio/audio-session-peter-piek-mdr-100.html

Peter Piek – Human – Live. Aus dem Studioalbum „Walking Zschopau”, 2021.

05.07.2021

https://peterpiek.com/videos.php?playlist=PLu88i3xNa9Xw1ZMRzYWzkDt-nYZ1buvjz&video=5ycooqDvhj4