

26.09.-
25.10.2026
Marile Holzner
„Zustand und übergang“
Einladung zur Eröffnung
Freitag, 25. September 2026, 19 Uhr
Begrüßung: Bernhard Paul, Vorsitzender KV
Einführung: Dr. Christina Kirchinger, Künstlerin
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18 Uhr
Kunst zum Feierabend
Führung durch die Ausstellung,
Melanie Siegel im Gespräch mit Marile Holzner
Sonntag, 25. Oktober 2026, 15 Uhr
Sensoric playground
ZUSTAND UND ÜBERGANG
Untersuchungen zur Veränderlichkeit.
Relationen und Interaktionen zwischen Kraft, Bewegung, Masse, Raum und Zeit.
Allgemeingültige Größen wirken immer aufeinander.Sie geraten in Konflikte und Umbrüche oder befinden sich in gleichmäßigem Wechselspiel.
Welche Kraft treibt an und welche hält zurück? Wodurch wird Bewegung ausgelöst und beeinflusst? Wo gerät Bewegung an Grenzen?Welche Kraft braucht Überwindung? Wie wird Masse in Bewegung zu versetzt? Welche Eigenschaften können Masse innewohnen? Und wie sind diese beeinflussbar?
Kraft erzeugt Bewegung, Bewegung verändert Masse, Masse beansprucht Raum. Zeit dient als Rahmen für alles Veränderliche und ist es selbst.
In oft zusammenhängenden Abfolgen setze ich mich unterschiedlichen Interaktionen mit Materialien aus, beobachte genau und lasse Nuancen von Veränderung sichtbar werden. Es entstehen Zeichnungen, Objekte und Installationen, die Veränderlichkeit und ihre Spuren verdeutlichen und räumliche Grenzen ausloten. Dabei wähle ich als Gegenüber Materialien aus, dessen physische Beschaffenheit eine Entsprechung zu subjektiven oder gesellschaftlichen Zuständen finden können. Neuere Arbeiten widme ich Zustand und Verhalten von zunächst flüssigen Massen in unterschiedlichen Verformbarkeitsstadien.
SENSORIC PLAYGROUND – Das Begreifen von Interaktion
Im Vorraum des Ausstellungsraumes im Kunstverein Rosenheim stelle ich am letzten Ausstellungstag unterschiedliche Materialien und Gerätschaften zur Verfügung.
Das sensorische Erfahren von Verhaltensweisen unterschiedlicher Materialien und Strukturen soll hier in den Mittelpunkt gestellt werden. Sowohl Kinder aber auch Erwachsene sollen hier spielerisch mit allen Sinnen eintauchen dürfen und erleben, welche Arten von Berührung, Zustand, Widerstand mir in meiner künstlerischen Praxis begegnen und an der Formfindung beteiligt sind. Der Sensoric Playground bildet eine partizipative Erweiterung zur laufenden Ausstellung „Zustand und Übergang“.
Kinder und Erwachsene jeden Alters dürfen hier Fühlen, Zeichnen, Schneiden, Modellieren, Stapeln, Balancieren.
Jedoch ohne Vorgabe und abgesteckten Plan.
So lange sie wollen, so viel sie wollen.
Die Kleinsten gerne mit Unterstützung einer Begleitperson.
Ich werde anwesend sein und kann kleine Impulse geben.
Der Sensoric Playground ist kostenfrei.
(Es darf jedoch gern eine kleine Spende von Teilnehmenden hinterlassen werden.)
