Florian Slotawa

23.09.-
29.10.2017

„Wie entsteht Kunst?“
Leitung Dr. Olena Balun
Termine nach Vereinbarung – Kunst-Gespräche für Schulklassen / Gruppen
Dauer ca. 45 Min. / Anmeldung erforderlich
Eintritt incl. Führung Schüler/Lehrer 2.- Euro / Erwachsene 5 Euro

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Florian Slotawa (geb. 1972 in Rosenheim), Konzeptkünstler, zeigt in seiner Ausstellung im Kunstverein Rosenheim drei Werkgruppen, die ganz seiner langjährigen, konsequenten künstlerischen Vorgehensweise entsprechen: der Künstler arbeitet stets mit bereits vorhanden Objekten – Gegenstände musealer, industrieller oder privater Herkunft, die er miteinander „verschränkt“, um daraus temporäre skulpturale Einheiten/Installationen oder fotografische Arbeiten zu entwickeln. Dabei beziehen sich die entstandenen Werke stets auf den spezifischen Ausstellungsort.

Die Rosenheimer Ausstellung umfasst drei Werkgruppen:
In der 14-teiligen Fotoserie „Rosenheimer Schätze“ wurden ausgewählte Exponate aus dem Städtischen Museum Rosenheim in der Privatwohnung des Museumsleiters arrangiert und fotografiert.

Für die skulpturale Werkgruppe „Rosenheimer Sockel“ wählte der Künstler Plastiken aus den Sammlungen der Städtischen Galerie Rosenheim, des Städtischen Museums, der Kunstsammlung des Landkreises Rosenheim sowie Arbeiten des Rosenheimer Bildhauers Rolf Märkl. Für diese Kunstwerke baute Slotawa eigene Sockel aus Gebrauchsgegenständen, die von regionalen Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden. Jeder Sockel nimmt in seiner Formensprache, Farbe und Materialität Bezug auf die gesetzte Plastik. Im Ergebnis entstanden durch Florian Slotawas „Regionale Ordnung“ neun spannende skulpturale Einheiten mit einer ganz eigenen ästhetischen und formalen Qualität, die auch eine neue Wahrnehmung der regional bekannten, bildhauerischen Werke ermöglichen und einfordern.

Die Videoarbeit „Museums-Sprints“ rundet die Ausstellung ab. Das Werk ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Kunstwahrnehmung. Darin sprintet der Künstler als Leistungssportler durch neun namhafte Museen Deutschlands und misst seine Leistung/Kunstrezeption mit der Stoppuhr.

Wir danken den Leihgebern:
Städtische Galerie Rosenheim, Städtisches Museum Rosenheim, Landkreis Rosenheim, Rolf Märkl, Beton Bernrieder GmbH, Flötzinger Bräu, Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Diebald Lackierung Logistik GmbH & Co. KG, Garten-Center Rosenheim, Malatelier Ivo-A. Franz

Die Ausstellung wurde maßgeblich gefördert von den Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und den Landkreis Rosenheim.